Cinematic Encounters ist eine Webserie über Perlen der Kinogeschichte. Wenn sie ein paar Geheimtipps brauchen, oder in Erinnerung schwelgen wollen, klicken Sie einfach mal rein!
| Erwartungen | Ich liebe den Geruch von Napalm am Morgen! Ist das 3. Oder 4. Mal dass ich den Film sehe.
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| Die Geschichte | Ein Soldat wird mit einer streng geheimen Mission beauftragt, sein Ziel: Er muss einen Colonel töten welchen es offensichtlich komplett die Sicherung geschossen hat und dieser nun in einem kleinen Dorf zu einer Art Gott geworden ist. Einen langen gefährlichen und wirren Weg gilt es jedoch bis dahin zu bewältigen… |
| Die Figuren | Sämtliche Figuren sind schräg wenn nicht sogar durchgeknallt, was durchaus unterhaltsam ist und im Angesichts des Wahnsinns des Krieges auch glaubwürdig erscheint. Robert Duvall als der Befehlshaber der viel mehr am surfen als an den Krieg interessiert ist, ist zum Schießen. |
| Die Erzähl-Struktur | Apocalypse Now kann man als Roadmovie bezeichnen nur eben nicht auf der Straße sondern zu Wasser und nicht mit dem Auto sondern mit dem Boot. Und je weiter sie den Fluss hinauf gelangen desto chaotischer wird das ganze Geschehen um sie. Dazu gibt’s langsame hypnotische Szenen wie das Opening mit dem The Doors Song oder der berühmte Hubschraubergeschwader Angriff auf das Vietnamesische Dorf zu Wagners Ritt der Walküren und noch viele weitere Szenen die einem im Gedächtnis bleiben. |
| Aussage | Wenn man nur lange genug dem Wahnsinn ausgesetzt ist, ist es nur eine Frage der Zeit bis man selbst ein Teil dieses Wahnsinns wird. |
| Das Besondere | Deftige Zerstörungs Szenen, opulente Bilder, sehr gute Darsteller und ausgefallene Ideen haben den Film zum Klassiker gemacht und sorgen auch dafür das er ein ebensolcher bleibt. |
| Was hätte man besser machen können | Ich hab mir mit Brandos Rolle immer am schwersten getan. Den ganzen Film lang wird diese Person aufgebaut und am Ende ist er da, ja charismatisch, aber irgendwie nicht das was man erwartet hat. Irgendwie hat für mich da immer etwas gefehlt, die Figur wirkt nicht komplett. |
| Meine Lieblingsstelle | Wie schon gesagt Opening, Wallküre und das erste Treffen auf Colonel Kurtz. |
| Fazit | Außergewöhnlicher Anitkriegsfilm mit eindrucksvollen Aufnahmen tollem Soundtrack, schrägen Ideen und Figuren die sehr gut dargestellt werden, auch wenn an manchen Stellen das gewisse Etwas zur absoluter Besonderheit fehlt. |
| Wertung | 4 von 5 Punkte |