Cinematic Encounters ist eine Webserie über Perlen der Kinogeschichte. Wenn sie ein paar Geheimtipps brauchen, oder in Erinnerung schwelgen wollen, klicken Sie einfach mal rein!
| Erwartungen | Erinnere mich dass mir der Film ziemlich gefallen hat.
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| Die Geschichte | Eine Gruppe Gaukler kommen in einem Dorf an werden aber stante pede zum Konsul gerufen um dort eine Kostprobe ihrer Darbietungen zu geben um überhaupt erst eine Erlaubnis zu erlangen spielen zu dürfen. Die Frage die nun im Raum steht ist nun ist die Truppe nur ein Haufen Scharlatane oder ist hinter ihren Heilmethoden doch mehr dahinter? |
| Die Figuren | Souveräne Charaktere dargestellt in interessanten Kontrasten. Bergman Niveau eben. |
| Die Erzähl-Struktur | Wäre mir jetzt nichts besonderes aufgefallen, normales hin und her springen von einer Figur zu anderen in chronologischer Abfolge. |
| Aussage | Eine zusammenfassende Aussage gibt es in diesem Film nicht wirklich, eventuell das man sich bei den Menschen an sich nicht immer sicher sein kann ansonst nur kleinere Weisheiten am Rande. |
| Das Besondere | Fellini hat eine Obsession mit Circus, Spielberg mit Aliens, Cameron mit Taucherei und Bergman (neben seinen verdammten wilden Erdbeeren) eben mit Gaukler, keine Ahnung was sein Fetischismus mit diesen Leuten ist. Vermutlich weil er sich mit seiner Cast und Crew damit identifizieren kann, jedenfalls ist “Das Gesicht” was das Thema Gaukler betrifft der Beste. Hier fängt er das Aussenseiter Dasein am authentischsten ein. |
| Was hätte man besser machen können | Gute Frage… Ich will mir eigentlich gar nicht anmaßen zu nörgeln weil der Film seine Sache gut macht. So wie ein vegetarisches Restaurant, die Speisen sind oft köstlich so dass es sogar dem härtesten Fleischfanatiker schmeckt, aber so richtig seins ist es halt doch nicht. Und das ist eben das Problem des Films. Die meisten Zuseher sind Karnivoren! |
| Meine Lieblingsstelle | Als der Doktor gezwungen wird den Typen ein Gesicht erscheinen zu lassen. Und so ziemlich alle Szenen mit der alten Frau. |
| Fazit | Ein relativ “verstaubtes” Werk vom alten Schweden, kann man zwar verstehen aber empfindet es doch zu unrecht zu diesem Nischendasein verurteilt. Klar es ist nicht des Meisters hellster Stern, aber für alle Fleischfresser, eine Gemüse und Kohlenhydrat dominierende Abwechslung schadet nicht und ist dazu auch noch gesund, um die Metapher von vorhin weiter zu spinnen. |
| Wertung | 3,5 von 5 Punkte |