Cinematic Encounters ist eine Webserie über Perlen der Kinogeschichte. Wenn sie ein paar Geheimtipps brauchen, oder in Erinnerung schwelgen wollen, klicken Sie einfach mal rein!
| Erwartungen | 2. Sichtung. Kaum mehr Erinnerungen an die Erste. Nur noch daran dass einige Figuren ziemlich sympathisch waren!
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| Die Geschichte | Der Film besteht aus 5 Episoden die Zeitgleich in einer Nacht, in Taxis, aber auf verschiedenen Schauplätzen spielen nämlich: L.A., New York, Paris, Rom und Helsinki. In der ersten Episode sehen wir die niedliche Winona Ryder sie spielt eine Kettenrauchende Taxifahrerin die eigentlich lieber Mechanikerin wäre und für diesen Plan selbst eine Schauspielkarriere ausschlägt. In New York möchte ein Farbiger ein Taxi nach Brooklyn bekommen, doch nur eines bleibt stehen, nämlich das von Armin Müller Stahl welcher gerade seinen ersten Arbeitstag hat und nicht im geringsten mit der automatischen Schaltung zurechtkommt. In Paris lernt ein frustrierter Farbiger Taxifahrer eine Blinde Frau kennen und muss erkennen um wie viel besser sie doch tatsächlich in der Welt zurecht kommt als er. Inzwischen beichtet ein überdrehter Roberto Begnini einem herzkranken Priester seine sexuellen Vergehen und in Helsinki werden 3 betrunkene nach Hause gefahren die dachten das Leben ihres Freundes sei im Arsch bis sie deren Taxifahrer eines besseren belehrt… |
| Die Figuren | Für das dass man nur kurze Einblicke in die Leben der Figuren bekommt kann man doch eine bewundernswerte Komplexität erkennen. Dazu kommt noch eine gesunde Portion Sympathie und nette Dialoge. Zugegeben, in den ersten beiden Episoden flucht man zu viel für meinen Geschmack. Und so richtig witzig sind die Dialoge auch nicht, aber genau das macht den Film auch realistischer und so hat man den Eindruck die Taxifahrten seien direkt aus dem Leben gegriffen. |
| Die Erzähl-Struktur | Eine Episode endet die Nächste beginnt, nichts außergewöhnliches für einen Episodenfilm würde ich mal sagen. |
| Aussage | Die unsichtbare Überschrift des Films ist selbstverständlich “Was man nicht alles so für Leute in Taxis kennenlernen kann” aber die wichtigste Aussage liefert wohl die letzte Episode ab, nämlich, selbst wenn das Leben grad Oarsch ist muss man dankbar sein dass es nicht noch schlimmer ist, denn wir wissen schlimmer geht’s immer! |
| Das Besondere | Night on Earth ist ein gelungenes Konzeptalbum von Jim Jarmusch mit gewohnt großartigen Charakteren voller dezenten Humor und leichter Melancholie. |
| Was hätte man besser machen können | Weniger gefluche in den ersten beiden Episoden… ich meine Rosie “Perdita Durango” Perec sagt ja kaum was anderes als “fuck”. Mich hat das ziemlich angeödet! |
| Meine Lieblingsstelle | Winonas Figur sitz wegen ihrer Körpergröße auf einem Telefonbuch beim Fahren- zu süß <3
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| Fazit | Auch wenn mir Mystery Train besser gefallen hat kann ich nicht umhin und auch diesem Film das Prädikat “Gelungener Episodenfilm” zu geben. Ist Night on Earth doch eine hervorragende Kollage von interessanten Menschen. Ein sanfter Film perfekt für einen ruhigen Filmabend. |
| Wertung | 3,5 von 5 Punkte |