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Cinematic Encounters ist eine Webserie über Perlen der Kinogeschichte. Wenn sie ein paar Geheimtipps brauchen, oder in Erinnerung schwelgen wollen, klicken Sie einfach mal rein!

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Rain Man

 

 

Erwartungen

Bis du närrisch ist das lange her dass ich den Film zum Letzten Mal gesehen habe. Ich konnte mich aber kaum mehr an was erinnern außer dass es für mich damals ein prägendes Portrait über Autismus war. Wenn ich mir allerdings Heute den Trailer ansehe und Rain Man wäre dieses Jahr erschienen würde ich zynisch und abwertend sagen: Da ist jemand geil auf einen Oscar!

 

 

 

Die Geschichte

Charlies reicher Vater ist endlich abgekratzt und der finanziell strauchelnde Autoverkäufer hofft nun doch mit dem Erbe sich und seine Firma retten zu können. Doch Daddy hat ihm aus Trotz kaum was vererbt, nur den Wagen der ihre Beziehung zueinander beendet hat, all das Geld ging an Charlies Bruder Raymond den er bis dahin gar nicht kannte. So schnappt er sich den Autisten und entführt ihn quasi aus dem Heim und doch irgendwie Kohle rauspressen zu können, in dieser gemeinsamen Zeit kommen sie sich aber auch näher…

Die Figuren

Der Film lebt natürlich von seinen Darstellern, Dustin Hoffmans Darstellung ist natürlich über jeden Zweifel erhaben, auch Tom Cruise und Valeria Golino <3 ziehen ihr Ding gekonnt durch.

Die Erzähl-Struktur

Ich würde den Film als klassisches Roadmovie beschreiben, es geht von Station zu Station. Auf Regie Besonderheiten oder extravagante Kamera Spielereien wurde verzichtet.

Aussage

Es geht bei dem Film Hauptsächlich um Akzeptanz und um den (gelungenen) Versuch die Welt eines Autisten zu zeigen.

Das Besondere

Wie gesagt würde der Film Heute erscheinen würde ich ihn radikal als Oscar-Nutte bezeichnen, denn genau nach diesem Schema bauen die Studios die Filme die sie dann einreichen auf nur das diese Produkte bei weiten nicht mehr die Klasse eines Rain Man haben. Vielleicht sprechen da auch nur meine nostalgischen Emotionen aus mir weil wie gesagt dieser Film und auf Forrest Gump die ersten “anspruchsvollen” Werke aus Hollywood waren die ich gesehen habe.

Was hätte man besser machen können

Die Geschichte wirkt unbefangen betrachtet schon teilweise “bochen”

Meine Lieblingsstelle

Raymonds Rituale, das ist so etwas wo sich denk ich viele Nicht-Autisten identifizieren können. Ich denke jeder braucht so seine kleinen täglichen Routine Kür-Programme, und sei es auch nur der Kaffee der eben so sein muss wie man ihn mag! Schönes Szene Tom und Dustin am Ende Kopf an Kopf, eine Stelle voll brüderliche Harmonie und Verständnis.

Fazit

Rain Man ist für mich lieb und berührend. Auch wenn die Handlung nicht wirklich glaubhaft ist die klassen Schauspieler lassen darüber hinwegsehen. Und da ich über die Struktur von Oscar-Nutten Filme so hergezogen bin, für alle die das nicht kapiert haben und der englischen Zunge fähig sind, schaut euch mal diesen, meiner Meinung nach aufklärerischen Fake Trailer an. Der zeigt wirklich radikal wie solche Filme zusammengesetzt sind. 

Wertung

                                                            3 von 5 Punkte

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