Cinematic Encounters ist eine Webserie über Perlen der Kinogeschichte. Wenn sie ein paar Geheimtipps brauchen, oder in Erinnerung schwelgen wollen, klicken Sie einfach mal rein!
| Erwartungen | Ganz ehrlich: ich hege hohe Erwartungen an den Film, da es sich allerdings um ein Regie Debüt handelt sollte ich doch vernünftiger Weise diese zurückschrauben… und doch hoffe ich auf ein cineastisches Feinschmecker Perlchen.
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| Niveau (welche Klasse) | Klasse 2 - durchschnittliches Niveau |
| Die Geschichte | Man kann sagen die Handlung teil sich in 2 Teile, erster Teil Romanze, hübsches junges Mädchen, wird für einen Maulesel mit einem Leprakranken verheiratet, sie lehnt sich dagegen auf und verliebt sich stattdessen in den Sänftenträger, der Leprakranken wird glücklicherweise ermordet unter mysteriösen umständen ermordet und Sie übernimmt seine Schnappsbrennerei. Zweiterteil Kriegsdrama, die Leute der Schnappsbrennerei wehren sich gegen die Grausamkeiten der besetzenden Japaner… |
| Die Figuren | Leider sind gerade die Charaktere des Films nicht besonders gut ausgearbeitet, anfangs fühlt man zwar mit der jungen Braut Wider Willen mit, aber gegen Ende ist man zu distanziert mit ihr, der Rest der Cast gibt sich meistens zu lächerlich um Sympathie aufzubauen. |
| Die Erzähl-Struktur | Wie gesagt teil sich der Film in 2 Teile, wo man noch im ersten versucht hat den Figuren tiefe zu verleihen dafür die Handlung nicht so interessant war geht man in der 2. Nur Oberflächlich auf die Personen ein liefert dafür aber eine bessere Story. |
| Aussage | Erste Hälfte: Scheiß auf die Tradition! Zweite Hälfte: Bekämpfe die Feinde deines Volkes. |
| Das Besondere | Also wie man aus den vorherigen Abschnitten erfahren konnte bietet der Film weder was Handlung und Figuren angeht etwas das ich als besonders bezeichnen würde, das Schönste an dem Film sind die gekonnten Kameraaufnahmen, vor allem wie die Farbe Rot ins Szene gesetzt wurde zeugt von guten Geschmack. |
| Was hätte man besser machen können | Die Figuren dürsten nach Tiefe und vor allem der Sänftenträger hätte etwas mehr geistige Reife vertragen können damit man der Hauptdarstellerin ihre Gefühle für ihn nachvollziehen kann und ein paar Gesangseinlagen hätte man weglassen können und stattdessen mehr auf das alltägliche Leben auf der Schnapsbrennerei eingehen sollen. |
| Meine Lieblingsstelle | Die Szene in der die Japaner einen Chinesen zwingen wollen einen anderen seines Volkes bei lebendigen Leib zu häuten war sehr gut inszeniert. Auch die letzte Szene gänzlich in Rot gehalten mit der Sonnenfinsternis und dem wogenden Kornfeld fand ich einprägsam. |
| Fazit | Tja wer zuviel erwartet wird meistens enttäuscht. Was jetzt aber nicht heißen soll das der Film nicht gut ist. Zhang Yimou ist mit seinem Debüt ein hübsch fotografiertes Filmchen gelungen, welcher einige positive als auch negative Punkte inne trägt. Cineasten welche das Asiatische Kino schätzen sei Rotes Kornfeld empfohlen. |
| Wertung | 3,5 von 5 Punkten |