Cinematic Encounters ist eine Webserie über Perlen der Kinogeschichte. Wenn sie ein paar Geheimtipps brauchen, oder in Erinnerung schwelgen wollen, klicken Sie einfach mal rein!
| Erwartungen | Marco Ferreri, Italiens Skandal Regiesseur der uns unter anderem auch “Das große Fressen” bescherte ist zurück in meinem DVD Player. Genannten Titel mochte ich von ihm schon… irgendwie…. Aber die anderen beiden Werke die ich bisher sah “Dillinger ist Tod” und “Berühre nicht die Weiße Frau” hinterließen bei mir eher einen schalen Nachgeschmack. Ob das bei Affentraum auch so ist?
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| Die Geschichte | Die Geschichte spielt in New York dass von einer Rattenplage heimgesucht wird, Depardieus Figur arbeitet als Lichttechniker bei einer Frauenschauspielergruppe welche eines Tages beschließt ihn zu vergewaltigen, anschließend beginnt er eine Beziehung mit einer von ihnen, eines Tages finden sie am Strand die Leiche von King Kong welcher ein Schimpansenbaby dabei hatte, fortan versucht er für das Baby ein guter Vater zu sein…. Ich bin sicher jeder lesende denkt sich an dieser Stelle jetzt: WTF!!!!???? |
| Die Figuren | OK lassen wir mal die Tatsache das die Story so was von bizarr ist außer Acht, die Figuren sind schräg aber inspiriert dargestellt vor allem der junge Depardieu reibt sich sehr für diesen Film auf. |
| Die Erzähl-Struktur | Abgesehen dass eine Verrücktheit an die nächste anknüpft nichts wirklich nennenswertes in diesem Sektor. |
| Aussage | Ich habe durchaus das Gefühl dass der Film was aussagen will, nur ich bin nicht wirklich dahinter gekommen was genau… Ist es die Last der Verantwortung auf die es der Film abgesehen hat? Oder das Mensch und Primaten sich nicht ganz so sehr unterscheiden? Weiß ich nicht, konsultieren sie einen anderen Filmosophen! |
| Das Besondere | Die Mut des Films macht ihn sehenswert. Der Mut so schräg zu sein wie er nun mal ist. Und wie gesagt auch Departieus und Mastroanis schauspielerische Hingabe ist ein Grund warum man sich den Film mal ansehen kann. |
| Was hätte man besser machen können | Zwischen den verrückten Stellen des Film zieht es sich manchmal unnötig. |
| Meine Lieblingsstelle | Als Depardieu den Venushügel seiner Freundin beiläufig mit Blümchen schmückt, die Szene ist irgendwie lieb. Das erste mal als man King Kongs Leiche sieht… da der Film bis dahin einigermaßen seriös geblieben ist, kommt die Stelle ganz besonders bizarr rüber! |
| Fazit | Wer vor wirren Filmen nicht zurückschreckt, und es gerne auf die Avantgarde tour hat sollte mal einen Blick riskieren. Und für Fans von Gerad Departieu ist der Film auch unbedinngt empfehlenswert da er meiner Meinung nach sich wirklich einsetzte dafür! Otto Normal Seher sollten den Film allerdings wenn überhaupt nur im Nicht-Nüchternen Zustand sehen! |
| Wertung | (knappe) 3 von 5 |