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Cinematic Encounters ist eine Webserie über Perlen der Kinogeschichte. Wenn sie ein paar Geheimtipps brauchen, oder in Erinnerung schwelgen wollen, klicken Sie einfach mal rein!

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Das Ding (1951)

 

Erwartungen

Wie vermutlich die meisten habe ich das Remake von John Carpenter zuerst gesehen, dennoch bin ich auf das Original gespannt und hoffe auf ein beklemmendes spannendes Filmchen.

 

 

 

Die Geschichte

Ein Ufo stürzte über dem Nordpool ab ein ansässiges Team untersucht das Wrack und findet einen eingefrorenen Piloten, diesen nehmen sie mit zu ihrer Station, ein großer Fehler den das Ding aus dem Eis taut auf und beginnt dort Amok zu laufen…

Die Figuren

Die Figuren sind relativ klischeevoll angelegt, da haben wir den Captain der immer nur Befehle befolgen will, den Wissenschafter das alles immer nur erforschen will und den Reporter der immer auf eine Schlagzeile bedacht ist. Am witzigsten finde ich die Frau auf der Station die permanent mit dem Captain flirtet und immer einen Screwball-ähnlichen schlagfertigen Spruch auf den Lippen hat.

Die Erzähl-Struktur

Die Story wird ohne viel Tamtam geradlinig erzählt, die Spannung hält sich in Grenzen aber das Szenario aus Schnee und Eis kommt schon sehr gut. 

Aussage

Behalten den Himmel in Auge- denn es könnte sein dass euch ein Pinguin auf die Stirn schmatzt, Pinguine fliegen zwar nicht, ist aber wahrscheinlicher im anbetracht der weiten des Alls als dass Aliens uns besuchen kommen J

Das Besondere

Das kommt jetzt überraschend aber was ich an dem Film am besten gefunden habe war die Musik und die Idee dass das Ding Pflanzliche Zellenstruktur besitzt.

Was hätte man besser machen können

Ich fand es schade dass es sich bei dem Monster um einen Mann im Kostüm handelt, eine Stop Motion Kreatur hätte mir besser gefallen, ich jedenfalls fand die pochenden Pflanzen viel gruseliger als das Monster selbst dessen Design enttäuschend banal war, da hat man sich ja in the Mummy mit dem eingewickelten Boris Karlof mehr Mühe gegeben!

Meine Lieblingsstelle

Das vielversprechende Titelbild mit der treibenden Musik, und die humorvollen Flirtszenen.

Fazit

Bin ehrlich gesagt doch ziemlich enttäuscht von dem Film, er macht zwar vieles richtig wie das beengende Set die stimmungsvolle Musik und seine netten humorvollen Einlagen, leider fällt alles andere eher schlechter aus. Ziemlich uninteressante Figuren, wenig Grusel, ein unspektakuläres Monster, keine brauchbare Aussage… Gerade noch zu empfehlen für Freunde alter Schwarz/Weiß Gruselklassiker.

Wertung

                                                                3 von 5 Punkte

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