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Cinematic Encounters ist eine Webserie über Perlen der Kinogeschichte. Wenn sie ein paar Geheimtipps brauchen, oder in Erinnerung schwelgen wollen, klicken Sie einfach mal rein!

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Die fabelhafte Welt der Amelie

 

 

Erwartungen

War das 2. Mal dass ich den Film sah.

 

 

 

Die Geschichte

Die introvertierte Amelie bemerkt eines Tages dass es ihr Freude macht sich ins Leben ihrer Mitmenschen mehr oder weniger unbemerkt ein zu mischen. So nimmt uns der Film mit auf eine fantasievolle Reise durch Amelies Kindheitstagen und Alltagsträumereien und zeigt uns wie wertvoll vor allem die kleinen Dinge des Lebens sind.

Die Figuren

Der Film bietet ein reiches Spektrum an einprägsamen Figuren, jede davon mit einer tadellosen gezeichneten und dargestellten Persönlichkeit voller liebenswerten und amüsanten Eigenheiten. Einer der Großen Pluspunkte des Films.

Die Erzähl-Struktur

Auch die Geschichte wird sehr kreativ erzählt, von Interessanten Schnitttechniken zu netten Kamerafahrten bietet der Film eine Vielzahl von Szenen die man ohne weiteres als Augenweide beschreiben kann. Auch wenn an wenigen Stellen es der Film “zu gut” mit uns meint und ein wenig über die Stränge schlägt und auf fast schon Baz Luhrmann mäßig kitschig und überdreht rüberkommt dass man dem Regiesseur am liebsten ein paar Baldriantropfen Zwangseinflössen möchte!

Aussage

Schätze die Kleinigkeiten des Lebens, und den Zauber der Fantasie denn aus ihnen schöpft man das größte Glück.

Das Besondere

Neben den schon erwähnten brillanten Charakteren und der dynamischen Regieführung stehen ganz klar die Ideen im Rampenlicht wenn es um “Das Besondere des Films” geht. Und ich übertreibe nicht wenn ich sage dass man hier eine wahre Orgie von Ideen findet, und manche davon sind schlicht und einfach wunderschön. Zum Beispiel das Hobby des jungen Mannes der die aus Enttäuschung zerrissenen und weggeworfenen Fotos aus den Sofortbildautomaten sammelt und sie liebevoll wieder zusammenklebt in einem Fotoalbum. Herrlich!

Was hätte man besser machen können

Bei einer solchen Menge an Ideen ist natürlich klar dass manche weniger zünden und man sich denkt naja auf diese Szene hätte man jetzt aber verzichten können. Und das selbe dachte ich mir auch über Amelies sexueller Vergangenheit, wäre es mein Film gewesen hätte sie KEINE gehabt, denn so wirkt ihre Schüchternheit gegenüber des jungen Mannes nicht mehr angebracht sondern eher peinlich. Solche Berührungsängste funktionieren nur wenn sie traumatisiert worden wäre, aber zumal sie sich dabei, wie wir gesehen haben, kaum das Lachen verkneifen konnte war das ja wohl nicht der Fall. Ist wie bei einem Mord, nach dem ersten sind die nachfolgenden Leichter! Außerdem weil wir grad die Sexualität des Films kritisieren, sie springt am Ende auch viel zu schnell mit dem Kerl in die Kiste, mit dem sie zwar zuvor Spielchen gespielt hat, aber ihm eigentlich doch gar nicht kennt… aber naja Französisches Kino eben!

Meine Lieblingsstelle

Steinchenspringen lassen und Amelies Zorro Auftritt

Fazit

Bemerkenswertes Meisterwerk welches in Sachen Ideen, Regie, Darstellung und Musik Punktet allerdings auch manchmal danebenhaut, kleinere Schönheitsflecken hat und gelegentlich zu überdreht daherkommt. Aber Schwamm drüber. Die fabelhafte Welt der Amelie ist ein Must See!

Wertung

                                                        4 von 5 Punkte

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