Cinematic Encounters ist eine Webserie über Perlen der Kinogeschichte. Wenn sie ein paar Geheimtipps brauchen, oder in Erinnerung schwelgen wollen, klicken Sie einfach mal rein!
| Erwartungen | Ich hörte viel Lob über diesen Film, es hieß Jean Claude van Damme macht auf Arthouse. Na das finde ich schon mal interessant, bin gespannt ob ich das Resultat auch so einstufen werde.
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| Die Geschichte | JCVD hat zur Zeit ein paar Probleme in seinem Leben, er hat einen Entzug hinter sich, ist im Begriff das Sorgerecht für seine Tochter zu verlieren, bekommt nur Trashfilm Angebote und wird nebenbei noch in eine Raubüberfall Geschichte verwickelt, kann der Aktionheld auch diese Situatuion in den Griff bekommen? |
| Die Figuren | Ich bin mir nicht sicher zu wie viel Prozent der Film autobiografisch ist, sicher ist aber dass der Titelheld die wohl tiefste Figur seiner Karriere spielt. Der Rest der Cast wird eher vernachlässigt und eher als Fans des Helden dargestellt. |
| Die Erzähl-Struktur | Auch hier gibt es erfreuliches zu berichten, man hat sich wirklich bemüht die erzählerische Struktur des Film interessant zu gestalten, zwar hat man diesen Stil schon wo anders das eine oder andere mal gesehen aber das macht nichts, der Stil wirkt richtig hier. |
| Aussage | Der Film ist wie eine Filmische Buße für den Titelhelden, ein “Hey probieren wir mal was anderes” mit dem Resultat das umreisserische Gedanken oft sehr positive Resultate mit sich bringen! |
| Das Besondere | Es ist wahrlich mutig von Van Damme einen Film zu machen in dem die Aktion die ihn so bekannt gemacht hat nicht an erster Stelle steht. Der Film setzt viel mehr auf Darstellung und Emotionen, und das in einer Art die noch relativ frisch wirkt. |
| Was hätte man besser machen können | Weniger Fanboy Geschwafel. |
| Meine Lieblingsstelle | Ganz klar JCVDs Monolog in dem er “abhebt” (leider macht die Deustche Synchro die Stelle ein bisschen kaputt) sehr schön auch das doppelt gedrehte Finale. |
| Fazit | Ich finde diesen filmischen Ausbruch aus einem 08/15 System in der tat sehr löblich und kann mich den positiven Kritiken nur anschließen, JCVD ist vielleicht nicht ein Meisterwerk Filmgeschichtlich gesehen aber für den Hauptdarsteller definitiv die interessanteste und beste Rolle seines Lebens. Sollten sich ruhig einige seiner Kollegen ein Beispiel daran nehmen und auch zumindest einmal einen Film dieser Art machen! |
| Wertung | 4 von 5 Punkte |