Cinematic Encounters ist eine Webserie über Perlen der Kinogeschichte. Wenn sie ein paar Geheimtipps brauchen, oder in Erinnerung schwelgen wollen, klicken Sie einfach mal rein!
| Erwartungen | Gleich vorweg muss ich gestehen dass ich den Regiesseur nicht leiden kann. Ich hasse Amores Perros und Babel verabscheue ich noch mehr, ja sicher, irgendwie sind sie gute Filme, aber die Figuren waren allesamt zu blöd irgendetwas logisch zu sehen geschweige dem was auf die Reihe zu bekommen, als Zuschauer wurde man nur Stundenlang mit deren Dummheit gequält, sollte 21 Gramm anders sein?…
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| Die Geschichte | Ein christlicher Fanatiker überfährt einen Vater und seine 2 kleinen Töchter, er begeht Fahrerflucht, das Herz des Vaters wird an einen anderen Mann gespendet, dieser verliebt sich in die Witwe des überfahrenen, welche Rache an dem Fahrer will. |
| Die Figuren | Gespielt sind die Charaktere hervorragend, und viele deren Entscheidungen sind zum Glück nachvollziehbar. Sympathisch ist mir allerdings keine der 3 Personen. |
| Die Erzähl-Struktur | Die Geschichte ist zwar solide, aber jetzt nicht so besonders, das hat vermutlich auch der Regiesseur bemerkt und hat nun den netten Kunstgriff angewendet und die Chronologie wild durcheinander geworfen, so dass man als Zuseher konzentriert am Geschehen bleibt um die einzelnen Teile zusammen zu setzen! Bei mir hat der Trick funktioniert! |
| Aussage | Viele und keine. Wir alle haben unsere Makel? |
| Das Besondere | Ich mochte es dass ich motiviert genug geblieben bin um am Film dran zu bleiben, und einige aufnahmen waren sehr schön, der aufsteigende Vogelschwarm zum Beispiel. Ach ja und man darf Naomi Watts mal wieder nackt bewundern *g* |
| Was hätte man besser machen können | Müssen wirklich alle Figuren so eine große unsympathische Seite haben? Haha ansonst beschwere ich mich an dieser Stelle häufig darüber das Figuren eindimensional sind, hier hingegen gibt es gar keine Figur zu der man guten Gewissens “halten” kann. |
| Meine Lieblingsstelle | Der folgende Dialog: Frau: “Wieso willst du dich stellen? Du kannst nicht ins Gefängnis gehen wir, deine Familie brauchen dich hier” Mann: “Ich bin nur Gott verpflichtet!” F.: “Vor 2 Jahren hast du noch an gar nichts geglaubt, ich glaube damals mochte ich dich lieber!” M.: “Damals war ich ein Dieb und Verbrecher!” F.: ”Aber wenigstens warst du noch du selbst, jetzt weiß ich nicht mal mehr wer du bist!” |
| Fazit | Wie oben schon gesagt, ich mag diesen Regiesseur nicht, aber 21 Gramm ist der bislang beste Film den ich von ihm gesehen habe und der erträglichste. Wenn man sich aber Figuren erhofft die man lieb gewinnen kann, sollte man damit rechnen enttäuscht zu werden, ich finde sie geben sich bewusst distanziert, mehr so eine “Verkäufer / unfreundlicher Kunde Situation”- “Dein Geld nehme ich, aber die Hand schüttle ich dir nicht!” Der Film ist Wert gesehen zu werden! |
| Wertung | 3,5 von 5 Punkte |