Cinematic Encounters ist eine Webserie über Perlen der Kinogeschichte. Wenn sie ein paar Geheimtipps brauchen, oder in Erinnerung schwelgen wollen, klicken Sie einfach mal rein!
| Erwartungen | Ich wurde durch TV Zeitungen auf den Film aufmerksam, weil er überall extrem gute Kritiken bekam und darüber hinaus hat William Friedkin mitte der 70ger ein Remake davon gemacht (auch dieses kenne ich noch nicht) Jedenfalls denke ich dass an dem Film was dran sein muss!
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| Die Geschichte | Einige Leute sind finanziell gesehen in einer abgelegenen Stadt Südamerikas gestrandet, ihr einziger Wunsch, weg von dort, doch dafür braucht man Geld, aber die kriegt man nicht weil es auch keine Arbeit gibt. Doch eines Tages brennt eine Ölraffinerie nieder und man muss diese nun verschwinden lassen, und das will man mit Nitroglyzerin bewerkstelligen. Vier verzweifelte Freiwillig übernehmen die Aufgabe mit dafür nicht vorgesehene LKWs die explosive Substanz dahin zu liefern. Es beginnt für sie eine spannende Fahr mit einer tödlichen Bombe unter dem Hintern… |
| Die Figuren | Ich konnte ehrlich gesagt kaum Sympathie für die Charaktere aufbauen da sie sich entweder sehr distanziert, zu fies oder zu überspitzt geben. Und das ist für mich schon mal ein großer Schwachpunkt des Films, welcher darauf baut das ich mit den Figuren mitfiebere, da sie mir aber wurscht sind passiert das nicht. |
| Die Erzähl-Struktur | Man kann nicht sagen dass der Film geradlinig stattfindet denn er hat den netten Kniff eingebaut dass zwei LKWs die Strecke befahren, und wir springen zwischen ihnen hin und her. Was zugegeben einen gewissen Reiz hat weil man neugierig ist wie das 2. Team mit der Hürde welche gerade vom ersten Team bezwungen wurde umgeht. |
| Aussage | Den Mutigen die Gunst, den Fahrlässigen das Verderben. |
| Das Besondere | Der Film hat durchaus seine erwähnenswerten Momente, in der er zuweilen mit tollen Aufnahmen fesselnde Spannung erzeugt. |
| Was hätte man besser machen können | Leider hab ich aber an dem Film doch auch so einiges auszusetzen. Beginnen wir gleich mal beim Anfang der sich 40 Minuten Zeit lässt eine Handlung zu erzählen die man in 5 - 10 Minuten locker unterbringen hätte können. Wenn dann endlich die LKWs gestartet werden kommt im wahrsten Sinn endlich Bewegung in die Geschichte. Das Schluss ist dafür wieder extrem vorhersehbar und was vermutlich als dramatisch gedacht war nötigte mir nur einen mittleren Facepalm und ein kichern ab. Ich dachte jetzt steht sicher gleich “FAIL” auf der Leinwand ich lag auch fast richtig “Fin” stand dnn geschrieben, auf ob, aber meins wäre passender! |
| Meine Lieblingsstelle | Die Bezwingung der engen Kurve. Und das Ölbad. |
| Fazit | OK, ich halte jetzt mal Inne und halte mir vor Augen dass der Film aus dem Jahre 1954 ist. Daher muss ich dem Werk schon ein klein Wenig Abbitte leisten. Den wie gesagt er hat schließlich gute und gelungene Szenen, mag der Anfang auch eine schwere Geburt sein und es hinten raus ziemlich dünn ist Lohn der Angst verdient es als Klassiker (zumindest des Französischen Kinos) bezeichnet zu werden und auch von meiner Wenigkeit diesen Blog-Eintrag zu erhalten. |
| Wertung | 3 von 5 Punkte |