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Cinematic Encounters ist eine Webserie über Perlen der Kinogeschichte. Wenn sie ein paar Geheimtipps brauchen, oder in Erinnerung schwelgen wollen, klicken Sie einfach mal rein!

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Love Exposure

 

 

Erwartungen

Aufgrund der Länge habe ich mich bisher gescheut den Film einzulegen aber da dieser in einem Dialog neulich zur Sprache kam dachte ich, OK, nehme ich mir dieses Epos mal vor.

 

 

 

Die Geschichte

Yu ist der Sohn eines Pfarrers, er ist ein lieber Junge aber da sein Vater sich immer mehr von ihm distanziert und er keine Mutter mehr hat ist der Akt des Beichtens die einzige Chance seinem alten Herren gegenüber zu treten, er muss erkennen dass er kaum was hat zum beichten, also beginnt er vorsätzlich kleinere Sünden zu begehen, in kürzester Zeit befindet er sich in einer kleinen Gang und lernt dort die Kunst des Höschen fotografieren. Für ihn ist das allerdings keine Lust sondern reine Arbeit, den seine Lust spart er für seine “Maria” auf, und diese erscheint in seinem Leben doch wird diese Beziehung von einer boshaften Sekte der Zero Kirche vereitelt… 

Die Figuren

Yu ist so ein typischer feminin aussehender Milchbubi welcher oft über den Betten kleiner Mädchen hängt. Schauspielerisch eher durchschnittlich. Die Mädels des Film finde ich natürlich extrem knuffig, Aya hat die süßeren Augen aber Yoko das hübschere Gesicht. Die Figuren sind Grundsätzlich eher dümmlich und übertrieben dargestellt… Japanisches Comedy Kino eben.

Die Erzähl-Struktur

Mir kommt der Film so vor als hätte man eine komplette Manga Reihe 1:1 in einen Film gequetscht. Zugegeben die 220 Minuten vergehen schneller als man glaubt, was sicher auch ein verdienst des Schnitts und der Struktur ist, interessante Ideen und Ausbrüche aus der Chronologie lassen dem Zuschauer aufmerksam bleiben.

Aussage

Die Glaube, Liebe, Hoffnung Aussage ist mir eigentlich zu Trivial um sie hier überhaupt zu erwähnen. Ich hab nicht das Gefühl dass es der Film wirklich darauf anlegt eine Aussage zu haben. Viel mehr bemüht er sich verrückt zu sein.

Das Besondere

Katholizismus, Sektenunwesen, Höschenfotografien, Splatterszenen und Martial Arts Schulmädchen in einem Film zu vereinen ist schon auf seine Weise besonders…. Besonders wirr!

Was hätte man besser machen können

Sich auf ein Genre konzentrieren. Dadurch wäre zwar der Film nicht mehr “besonders” und würde hier keinen Eintrag von mir bekommen, aber besser!

Meine Lieblingsstelle

Als Yu die Kunst des Höschenfotografieren lernt. Die Stelle wirkt wie eine ausbildungs- Szene eines Kung Fu Films nur wird eben die Kunst des geheimen knippsens trainiert.

Fazit

Mir kommt der Film so vor wie wenn ein Koch in der Küche steht und seine Zutaten betrachtet und sich denkt: mit dem Zeug kriege ich keine richtige gescheite Mahlzeit zusammen, ich werf sie am besten alle in einem Topf dann kommt vielleicht ein interessanter Eintopf heraus. Und ja es hat geklappt, weltweit halten Cineasten den Film für interessant. Und auch bei mir kommt der Film auf die Liste der “Schrägsten Filme die ich je gesehen habe” nicht unter den ersten 3 aber mit Sicherheit in den Top 10.

Wertung

                                                          3 von 5 Punkte

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