Cinematic Encounters ist eine Webserie über Perlen der Kinogeschichte. Wenn sie ein paar Geheimtipps brauchen, oder in Erinnerung schwelgen wollen, klicken Sie einfach mal rein!
| Erwartungen | Der Film genoss viel Lob und Mediale Aufmerksamkeit ich rechne als mit einem witzigen, berührenden, intelligenten Film.
|
|
|
|
| Die Geschichte | Die Kinder eines Lesbenpärchens wollen ihren Biologischen Vater kennenlernen, dieser bereichert zwar alle stellt ihr Familienleben allerdings dafür ganz schön auf den Kopf… |
| Die Figuren | Die Darstellerische Leistung der Schauspieler ist souverän. Die Figuren selbst sind allerdings nichts besonderes, Mittelschicht Klischee Durchschnittswahre, nach außen hin wirken sie stark nach innen ist nix. |
| Die Erzähl-Struktur | Straight forward, “freche” überhaupt nicht frische Jump-cuts und Vorhersehbare Story. |
| Aussage | Die Familie muss zusammenhalten, denn nur so ist man stark. David Lynchs Straight Story hat mit einer 2 Minütigen Metapher mit Holzstecken die selbe Botschaft wesentlich effizienter übermittelt als der vorliegende Film es in 2 Stunden versucht. |
| Das Besondere | Ganz ehrlich: Der Film ist NICHT besonders! |
| Was hätte man besser machen können | Es gibt Unmengen von sau blöden Szenen die einfach nur peinlich sind und weggelassen hätten sollen. Lesbisches Pärchen schaut sich zur Aufgeilung einen Schwulenporno an. Die Erklärung: Das Lesben Pornos immer von Hetero Frauen gemacht werden ist noch schwachsinniger, die sind meistens bi und bei den homo-dingern ist es sicher auch nicht anders! Eine von vielen absolut bescheuerten Szenen die nur vorsätzlich anstößig sein wollen um einen billigen Effekt bei den Zuseher zu erzielen. |
| Meine Lieblingsstelle | Als der Samenspender seine Kinder kennenlernt und eine Verbindung mit ihnen aufbaut, und auch die ruhigen Gesprächs Szenen zwischen Bening und Moore. |
| Fazit | Der Film ist nicht schlecht, aber bei weitem nicht Großartig. Vollkommen overrated, billige Effekthascherei, kaum eine witzige Szene, ich glaub nicht dass mir der Film auch nur einen müden Schmunzler abringen konnte. Ich mein ja, er hat seine berührenden Stellen, welche aber von typisch amerikanischen Doofi Szenen in den Schatten gerückt werden. Der Film ist wie ein 08/15 Lopez, Bullock, Aniston ect. Schmalzfilm nur dass die Männerrolle von einer anderen Frau gespielt wurde. Und nur wegen diesem Tausch eine Golden Globe Auszeichnung und Oscar Nominierung? Geht’s noch? |
| Wertung | (sehr großzügige) 3 von 5 Punkte |