Cinematic Encounters ist eine Webserie über Perlen der Kinogeschichte. Wenn sie ein paar Geheimtipps brauchen, oder in Erinnerung schwelgen wollen, klicken Sie einfach mal rein!
| Erwartungen | Ich weiß nicht genau was mich hier erwartet, ich schätze mal eine Menge Trash und gleichsam hoffentlich ein schön brutaler dreckiger Western, vermutlich kitschig crazy nach Japan Art des Hauses. Ein paar kranke Szenen wie man es eben vom Miike gewohnt ist. Na schauen wir einmal was da rauskommt.
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| Die Geschichte | In einem kleinen Dorf ist der Goldrausch ausgebrochen, daraus resultiert ein wogender Kampf zweier gangs, die Genjis und die Heikes bzw. Rot gegen Weiß. Und ein Revolverheld genau dazwischen, beide Seiten buhlen um ihn… Das die Story nicht das gelbe von Ei ist, ist somit geklärt. |
| Die Figuren | Dieser Punkt des Films ist durchaus zu beachten, die Figuren sind zwar nicht sonderlich “tief” aber der Film ist reich von Figuren, jeder hat seine eigene schrullige Persönlichkeit und Macke was natürlich sehr viel Unterhaltungswerk beisteuert. |
| Die Erzähl-Struktur | Generell die Optik des Film ist verrückt, da hat man zunächst mal die trashigen Flashbackszenen mit Tarantino vor gemalten Hintergrund, dann die normalen Western Set Szenen nur dass die Gebäude im asiatischen Stil sind, dann gibt es eine coole Einzelbilder Szene und sogar eine ganz kurze Animesequenz. Die ganze Struktur ist so bizarr wie der Film selbst. |
| Aussage | “Lauf vor dem Scheiß nicht davon, bestimme selbst wie das Morgen aussehen soll” Und “im Leben dreht sich alles nur um Veränderung/Tod” Nicht besonders viel, aber für diesen Film reichts! |
| Das Besondere | Zunächst einmal die vielen Ideen mit denen der Film aufwartet, manche davon verrückt, manche lustig und manche Sogar schön, ich denke da zum Beispiel and die zweifärbigen Rosen. Die Optik kommt sehr gut, und über Tarantinos Gastrolle freut man sich eben. |
| Was hätte man besser machen können | Ein bisschen blutiger hätte der Film ruhig sein können, (für einen Miike war er sehr brav) und ein paar Handlungslücken hätten ruhig gestopft werden können, zum Beispiel woher kommt auf einmal das Gold, oder woher wissen beide Gangs was für ein Wertvoller Revolverheld der Typ ist? |
| Meine Lieblingsstelle | “Wieso haben sie ihm den Namen Akira gegeben?” - “Weil ich wohl tief in meinem Herzen Anime Otaku bin” - “Was????” *lol* und “Ahhhh!! Mein Kreuz!” |
| Fazit | Sukiyaki Western Django war wohl der schrägste sowie auch coolste “Western” den ich seit langem gesehen habe, ja sicher mit was Gehaltvollem sollte man nicht rechnen, aber eines ist sicher der Film unterhält und ist nicht fad, nette Schießerein, lustige Szenen voll schwarzen Humor, und Aufnahmen von einer doch vorhandenen gewissen Schönheit. Mir hats Spaß gemacht! |
| Wertung | (knappe) 4 von 5 Punkte |