Cinematic Encounters ist eine Webserie über Perlen der Kinogeschichte. Wenn sie ein paar Geheimtipps brauchen, oder in Erinnerung schwelgen wollen, klicken Sie einfach mal rein!
Ja also die Story ist rasch erklärt. Auch einer paradisischen Insel bricht plötzlich eine Zombie Seuche aus, aber nicht alle Menschen sind davon infiziert worden, man schlüpft in die Rolle von eine von 4 Figuren welche gegenüber dem Virus Imun sind und hilft fortan den anderen Überlebenden am Leben zu bleiben. Und das erreicht man in dem man die Unterschiedlichsten Aufgaben erfüllt. Die Quests wirken glaubwürdig und tragen zu der Stimmung des Spiels bei, welche also relativ düster und beklemmend ist.
Die Steuerung folgt dem gewohnten 1st person Stil wie man ihn aus Call of Duty, Fallout 3, Elder Scrolls und so weiter kennt. Was neu und auch das Überlebenswichtigste in diesem Spiel ist, ist das treten, wenn ein Untoter auf einen zugestürmt kommt, kann man zwar diesen mit einem gekonnten schlag einer Waffe plattmachen, aber der Hieb muss sitzen, für Neulinge empfielt sich daher unbedingt zuerst den Zombie zu kicken so dass er zu Boden geht, wenn er dann wie ein Käfer am Rücken liegt kannt man ihm dann bequem ein paar auf die Nuss geben und alles ist Eitel Wonne! Das Spiel legt seinen Fokus weniger darauf ein Aktionspiel zu sein, sondern baut mehr auf dem Rollenspiel Aspekt in dem Sinn dass man seine Waffen im Stand halten muss, reparieren, upgraden und modifizieren. Und seine Figur kann man klarerweise auch skillen, also wir merken uns: erst skillen dann killen!
Das gute an dem Spiel ist dass man nicht wirklich sterben kann, so dass man eine Mission ganz von Anfang an machen muss, wenn der Gesundheitsbalken auf dem Nullpunkt ist wacht man nur wenige Schritte von dem Ort entfernt wo man umgehaut worden ist wieder auf, das einzige was man dabei verliert ist ein bisschen Geld, darum Tipp, gebt euer Geld so schnell wie möglich aus, für bessere Waffen, modifikationen, Medkitts und so weiter, denn die bleiben euch!
Das klingt jetzt alles eigentlich super auf den ersten Blick doch ich muss zugeben dass das töten der Zombies auf dauer einseitig und ermüdent wird zumal ja immer wieder neue kommen. Wie ich ins Slumviertel der Insel kam habe ich begonnen dem meisten Konfrontationen mit den Zombies aus dem Weg zu gehen und bin an ihnen vorbei gelaufen. Man würde nach 150 Metern wenn man alle killt wohl sämtliche seiner Waffen schrotten. Außerdem ist so eine Fass ohne Boden Sitaution unmotivierend jeden Kampf zu Kämpfen der sich einem bietet.
Ein weiterer Punkt des Spiels ist das Sammeln, was man ja eh in jedem guten Rollenspiel machen kann. Waffen kann man nur begrenzt mit sich führen, aber für die anderen Materialien gibt es denke ich kein Limit, Alkoholflaschen, Motorteile, Baterien, Wasser, Konserven kann man unendlich viele mitnehmen, leider ist es aber nicht möglich Energiedrinks und Snacks mit zu nehmen, die kann man nur an Ort und Stelle futtern.
Ein großer Schwachpunkt des Spiel sind für mich die Figuren die man spielen kann, sie sind zwar gut designt, haben unterschiedliche Fertigkeiten aber keine Tiefe. Ein bisschen Hintergrundgeschichte erzählen einem die Synchronsprecher aber das wars auch schon, keine Charakterspezifische Quest kein gar nix… irgendwie Platt.
Ach ja und was noch so ein Punkt ist, aus heiterem Himmel sind an einem Punkt die 4 Figuren in den Videosequenzen immer zusammen, aber kaum ist die Sequenz vorbei ist von den anderen Dreien keine Spur mehr in Sicht, wo sind die Wappler bei den Kämpfen?
Da wo man sie braucht ist keiner da. Ich schätze mal dass man diese Gunst nur im Coop Modus hat, schade dass es für Einzelspieler keine KIs gibt die einem begleiten, wie Beispielsweise in Dragon Age! Hätte das Spiel besser gemacht finde ich!
Die Grafik des Spiel ist gekonnt, und auch generell das das Design der Insel. Die Gesichter… sind ok… hab schon besseres gesehen aber auch schlechteres!
Die Musik lässt Stimmung aufkommen und das Gebrüll der Zombies verursachen an der einen oder anderen Stellen eine Gänsehaut.
Fazit: Dead Island ist ein gutes Spiel, zwar nicht so gut wie ich dachte bzw. hoffte, aber es ist durchaus spielbar, auch wenn die Figuren platt sind wie Palatschinken das Sammeln irgendwie sich unbefriedigend anfühlt und das schnetzeln der Untoten auf dauern ermüdend ist.
Ich gebe den Spiel 3 von 5 Punkten.