Cinematic Encounters ist eine Webserie über Perlen der Kinogeschichte. Wenn sie ein paar Geheimtipps brauchen, oder in Erinnerung schwelgen wollen, klicken Sie einfach mal rein!
| Erwartungen | Ich muss zugeben dass ich den Film noch nie “in einem Stück” gesehen habe, immer nur so Scheibchenweise im Fernsehen, Heute werde ich diese cineastische Lücke füllen und abchecken ob der Film auch den Titel Kultfilm verdient.
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| Die Geschichte | Renton würde gerne von der Nadel weg kommen, doch aus eigener Kraft schafft er es nicht, und seine “Kumpels” sind im da auch keine Hilfe, im Gegenteil, wir begleiten ihn auf eine mit wirren Fantasieszenen verstrickte Up and Down Geschichte… |
| Die Figuren | Die Charaktere sind schön schräg, ihre Dialoge brachten mich zum Schmunzeln, vor allem wenn Sickboy über James Bond Filme zu philosophieren beginnt. Rentons Figur, welcher ich den Posten der Hauptrolle zuteilen würde ist ein zweischneidiges Schwert, einerseits findet man seine Monologe gut, aber manchmal schüttelt man nur den Kopf was er sich alles von seinen Haberern bieten lässt! |
| Die Erzähl-Struktur | Einer der Hauptgründe warum der Film auch Heute noch eine große Fanbase hat, Danny Boyle inszenierte den Streifen auf rasante und einfallsreiche Weise, vermischt die Handlung mit gelungenen Fantasieszenen mit denen er den Film in den Köpfen der Zuschauer verankert. |
| Aussage | Drogen sind Gefährlich, an Drogen kann man hängen bleiben, Drogen können einen kaputt machen… aber wurscht! |
| Das Besondere | Die witzigen Dia und Monologe, die verrückten Figuren, die gute Soundtrack Auswahl und die fantasievolle Präsentation |
| Was hätte man besser machen können | Ich würde am liebsten sagen, es würde mehr Moral am Ende in den Film gehören, aber es würde einfach nicht passen, Trainspotting ist nicht die Zeigefinger-schwingende Art von Drogenfilm, sondern mehr wie Fear and Loathing in Las Vegas eine mehr diffizilere Art mit dem Thema um zu gehen. |
| Meine Lieblingsstelle | Definitiv die Entzugsszene in dem wir in Rentons Gefühlswelt blicken können. Seine traumatischen Erlebnisse in Form des Babys welches auf der Zimmerdecke (!) zu ihm krabbelt, sein schlechtes Gewissen in Form von Tommy den er Zugang zu Suchtmittel verschafft hat. Und natürlich der unvergessliche Tauchgang in die verdreckte Kloschüssel. Auch die Stelle mit der Nadel hatte was, gefiel mir dass man die Spritze von Innen sieht. |
| Fazit | Schon allein wegen dieser Szenen hat der Film den Titel “Kult” verdient. Auch Buch, Regie, Darstellung und Schnitt verdient ein großes Lob. Trainspotting ist schräg, witzig dabei aber nicht zu anspruchslos und schlichtweg gut. |
| Wertung | 4 von 5 Punkte |