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Cinematic Encounters ist eine Webserie über Perlen der Kinogeschichte. Wenn sie ein paar Geheimtipps brauchen, oder in Erinnerung schwelgen wollen, klicken Sie einfach mal rein!

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Welcome to Dongmakgol

 

Erwartungen

Zumal ja jetzt Nordkorea die Chance hätte sich zu befreien und sich eventuell gar wieder mit dem Süden vertragen könnte wollte ich mir einen Thematisch verbundenen Film zur moralischen Unterstützung ansehen. Und ganz im hintersten Ecke meines Korea Regals fand ich Welcome to Dongmakgol…

 

 

 

Die Geschichte

1950 In einem weit abgelegenen kleinen vom Krieg unberührten Dörfchen trifft eine Millitäreinheit aus dem Süden, eine aus dem Norden und ein abgestürzter Amerikaner aufeinander. Durch den Anfänglichen schrecken des Zusammentreffens sprengten sie unabsichtlich das Vorratslager des Dorfes in die Luft, nachdem sie untereinander das Kriegsbeil begraben haben beschließen sie dem Dorf bei der erneuten Ernte zu helfen und freunden sich dabei an…

Die Figuren

Ich muss zugeben dass die Figuren schon ziemlich flach sind, aber irgendwie auch lieb. Vor allem das geistig zurückgebliebene Mädchen und der Ami.

Die Erzähl-Struktur

Die herkömmliche straight forward Struktur wird nur duch seltene Slow Motion Szenen unterbrochen, welche dann aber einen Ereignisscharakter im Film bekommen.

Aussage

Können wir uns net einfach vertragen?

Das Besondere

Es gibt ein paar witzige Momente und die Slow Motion Szenen kommen Stimmungsvoll. Oh und nach einigen Minuten in den Film dachte ich “WOW, was ist denn das für eine schöne Musik, klingt ja total nach Jow Hisaishi!” Im Abspann fand ich dann heraus dass sie nicht nur nach ihm klingt sondern auch von ihm ist ;)

Was hätte man besser machen können

Ganz ehrlich, der Film hat zum Teil furchtbare längen bei denen man fast einschläft! Da hätte man mindestens 30 Minuten raus schneiden können!

Meine Lieblingsstelle

Angriff des Wildschweins, Explosion des Vorratslager gefolgt von dem Pop-Corn Regen.

Fazit

Der Film kann man sagen ist eine etwas ablerne Mischung aus The Thin Red Line und Joint Security Area.

Es trieft nur so von Korea Patriotismus also einen gewissen Pelz sollte man schon haben um das aus zu halten. Generell ist der Film nur wirklich eingefleischten Fans Asiatischer Filmkunst zu empfehlen. Eher Durchschnittsware. Aber wie gesagt die Sichtung fand aus anderen Gründen statt. Schön wieder einen Diktator weniger auf der Welt aushalten zu müssen, hoffentlich nützt es dem Land was.

Wertung

                                                                    2,5 von 5

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