Cinematic Encounters ist eine Webserie über Perlen der Kinogeschichte. Wenn sie ein paar Geheimtipps brauchen, oder in Erinnerung schwelgen wollen, klicken Sie einfach mal rein!
| Erwartungen | Sehe den Film zum Ersten mal, hatte zuvor verschiedenes gehört, manchen sagten der Film sei wirr, TV Magazine geben alle Punkte, nun ich bin jedenfalls gespannt was mich hier erwartet.
|
|
|
|
| Die Geschichte | Wells Figur lernt Hayworths Figur kennen und verliebt sich in sie, doch es stellt sich raus sie ist verheiratet, trotzdem akzeptiert er den Job den ihr Mann ihn auf seinem Schiff anbietet, bald schon werden ihn noch mehr fragwürdige Angebote gemacht, die er in seiner verwirrten Verzweiflung annimmt… |
| Die Figuren | Es fällt einem nicht leicht sich mit den Charakteren anzufreunden. Wells wirkt irgendwie dumm, und generell wirken die Figuren unausgereift, was allerdings auch die Schuld des Studios sein könnte, mehr davon später. Also die Personen im Film halten einem als Zuschauer eher distanziert aber gut gespielt sind sie durchaus! |
| Die Erzähl-Struktur | Orson Wells hat eben ein Gespür für die Kamera, so wirken viele Aufnahmen bombastisch, obwohl in den ersten 2 Drittel des Film eigentlich kaum was passiert. |
| Aussage | Geht’s um Geld oder Frauen kann man keinen vertrauen! |
| Das Besondere | Das Finale im Funhouse. Wie gesagt die großartigen Aufnahmen ziehen sich gediegen durch den gesamten Film, aber im Finale haut der Film dermaßen viel raus. Genial inszeniert, brillant geschnitten. Nur leider etwas schnell, ich wünschte diese Genialität hätte länger gedauert! |
| Was hätte man besser machen können | Ich hätte gerne die Figuren besser verstanden bevor ich ihnen zum Showdown folge. Das Gerichtsszene wirkte etwas zu demonstrativ komisch und wie gehabt das Finale hätte ruhig länger sein können und sich mit dem erklären etwas mehr Zeit lassen sollen. |
| Meine Lieblingsstelle | Wells Monolog über die Haie und natürlich das Finale <3 |
| Fazit | Der Film hätte vielleicht ein Meisterwerk sein können, doch Wells hatte nicht den Final Cut und das Studio schnitt eine ganze Stunde aus dem Film heraus (!) Besonders das Ende soll angeblich darunter gelitten haben und ich bin sicher auch die Figuren wären in der Ursprünglichen Version besser zur Geltung gekommen. Sehr schade! Das Material wird wohl für immer verloren sein, aber seis Drum, was geblieben ist, ist ein solider Noir Klassiker mit geiler Kameraarbeit und guten Darstellern. |
| Wertung | (knappe) 4 von 5 Punkte |